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UZH

 

Jahresrückblick 2025

Herbstsemester: Lehrveranstaltungen
 
Japan De Luxe

Zusammenarbeit: Kunstgeschichte Ostasiens KHIST  UZH, Japanologie AOI UZH, und dem MRZ

 

Surimono zwischen Kunst, Materialität und Schriftkultur

Der Lehrstuhl für Ostasiatische Kunstgeschichte bietet den Kurs Curating Surimono: from research to display (auf Englisch) an, in Zusammenarbeit mit dem Museum Rietberg und dessen Ausstellung Japan de luxe - Die Kunst der Surimono-Drucke. Der Kurs wird von der Kuratorin der Ausstellung, Dr. Khanh Trinh, geleitet.

Parallel dazu bietet die Abteilung Japanologie am Asien-Orient-Institut den Kurs Einführung in vormoderne japanische Kursivschrift (Kuzushiji) und die Erschliessung von Surimono des Museum Rietberg unter der Leitung von Dr. Sebastian Balmes an. Dieser Kurs vermittelt grundlegende Fähigkeiten im Lesen und Interpretieren vormoderner japanischer Handschriften. Beide Kurse sind akademisch mit der Ausstellung verbunden und bieten unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven auf ein einzigartiges Genre der japanischen Kulturgeschichte. Durch das Studium ausgewählter Objekte aus der Sammlung des Museums Rietberg werden die Studierenden mit literarischen Inhalten arbeiten und diese im historischen sowie kulturellen Kontext analysieren.

Introduction to Korean Art History

Zusammenarbeit: Kunstgeschichte Ostasiens UZH und MRZ

Mai: Die Konferenz „Korean Wave(s)? Global Itineraries of Korean Art and Culture“ wurde vom Lehrstuhl für Ostasiatische Kunstgeschichte der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit dem Museum Rietberg organisiert und fand im Rahmen der Sonderausstellung Hallyu! The Korean Wave statt. Informationen sind weiterhin online zugänglich unter: Conference “Korean Wave(s)? Global Itineraries of Korean Art and Culture”

Frühlingssemester: Lehrveranstaltung

Introduction to Korean Art History

Zusammenarbeit: Kunstgeschichte Ostasiens KHIST UZH mit Unterstützung des MRZ und des Völkerkundemuseums UZH

Im Frühjahrssemester 2025 wurde ein universitäres Modul zur koreanischen Kunstgeschichte angeboten.
Unter der Leitung von Frau Tomoe Steineck (Ph.D.) bot das Modul eine Einführung in zentrale Kunstformen, Medien, Techniken und Gattungen der koreanischen Kunst vom Neolithikum bis zur Gegenwart. Das Programm umfasste Exkursionen zum Museum Rietberg und zum Völkerkundemuseum sowie vertiefende Projekte, die im Rahmen der Ausstellung Hallyu! The Korean Wave entwickelt wurden.

Besonderes Augenmerk galt zwei von Studierenden konzipierten Projekten: ersteres beleuchtete die globale kulturelle Bedeutung von K-Fashion und wurde als von den Teilnehmenden selbst kuratierter Rundgang innerhalb des Kurses angeboten. Zweiteres widmete sich der international renommierten Künstlerin Lee Bul, die in einem 90-minütigen Solo-Symposium als eine der bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen Kunst vorgestellt wurde.